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Ob nun dem Wahlkampf geschuldet oder nicht - letztlich war diese Frage unerheblich. Der Festakt "100 Jahre Freistaat - Unsere Heimat Bayern" war für alle, die dabei sein konnten Balsam für das heimatverbundene Herz. Der Höhepunkt der Veranstaltung stellte sicher die Verleihung des Ehrenpreises des Freistaates Bayern für besondere Verdienste um die Heimat für den Bayerischen Trachtenverband dar. Weitere vier Verbände kamen ebenfalls zu der Ehre (Gebirgsschützen, Landesfeuerwehrverband, Bayer. Blasmusikverband und Bayerischer Sportschützenbund). Aber der Reihe nach.

 

Bereits die in der Einladung genannte Gästeliste ließ erahnen, dass es sich nicht um einen "üblichen Termin" im Jahreskalender handeln wird. Im Herkulessaal in München - nach wie vor der größte und beeindruckendste Konzertsaal der Landeshauptstadt - fanden sich neben den ca. 1200 geladenen Gästen auch viel Prominenz ein. Man kann darüber denken wie man will, ich meine, dass es durchaus ein Zeichen der Wertschätzung für die Bayerische Heimat und damit auch für die ausgezeichneten Verbände ist, dass sich so viel Prominenz sehen hat lassen. Und insgeheim gilt festzuhalten - die eigentliche Prominenz wurde ja geehrt: Die vielen tausend ehrenamtlichen Helfer in den Verbänden, die durch ihr Engagement Bayern ein Stück weit zu dem machen was es ist: Unsere einzigartige Heimat.

Neben vielen Vertretern von der Kabinettsbank gaben sich die beiden Ministerpräsidenten a.D. Dr. Edmund Stoiber und Günther Beckstein die Ehre. Auch Vertreter der Kirche sowie des Sports, wie z.B. die mehrfache Olympiasiegerin Magdalena Holzer (geb. Neuner) oder Uli Höneß und der Medien (Joseph Vilsmaier) ließen es sich nicht nehmen und gaben mitunter durch ihre Anwesenheit der Veranstaltung einen besonderen Glanz.

Der Festakt, durch den souverän die BR-Moderatorin Anouschka Horn führte, wurde durch eine moderne und durchaus interessante, wohlklingende Interpretation der Bayernhymne durch ein Trio dreier Sängerinnen eröffnet. Nach einem durch Joseph Vilsmaier visualisierten Einblick in die Seele des bayerischen Lebensgefühls hielt der amtierende Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder seine Festrede. Auch hier war das zentrale Thema die Frage nach dem was es eigentlich ausmacht "Bayer zu sein". An den Grenzen zu spüren "Jetzt bin ich daheim", aber auch die Prägung der Gesellschaft, der Kultur durch das christlich abendländische Weltbild nahm Söder zum Anlass um auf aktuelle Themen der Tagespolitik Bezug zu nehmen.

 

In der anschließenden Gesprächsrunde konnten die Beteiligten (Barbara Stamm / Landtagspräsidentin, Prof. Dr. Herrmann / Präsident TU München, Uli Hoeneß, Magdalena Neuner und Theresa List / Stipendiatin) sich zu den Themen äußern was Heimat, was Bayern für sie so besonders macht. Nicht selten konnte man im Auditorium - auch ohne Applaus - die innere Bestätigung der Aussagen spüren. Das ganz besondere Gefühl "Bayer zu sein", ja dankbar zu sein in diesem wunderschönen Fleck Erde "daheim" zu sein, Diese im wahrsten Wortsinne "Erdung" auch einmal ausgesprochen zu haben - es tat gut.

Der Festakt fand seinen Höhepunkt in der Verleihung des Ehrenpreises "100 Jahre Freistaat - Unsere Heimat Bayern". Die Trachtler in ihrer Vertretung durch den Bayerischen Trachtenverband können ohne Zweifel stolz auf das sein, was sie ausmacht. Nämlich das Aushängeschild Bayerns zu sein!
Alle geehrten Verbände erhielten ein Unikat einer Standarte mit dem gestickten Esemble des Ehrenpreises, sowie des jeweiligen Verbandes. Der Vorsitzende Max Bertl, der mit einem Großteil des Landesausschusses angereist war, nahm berechtigt mit Stolz die Urkunde sowie die Standarte entgegen.

 

Zum Abschluss des Festaktes waren alle Gäste zum Empfang geladen. In diesem Rahmen konnte man in vielen Stimmen hören, dass dies eine gelungene Veranstaltung war und es vor allem "einfach mal gut tut" Anerkennung in diesem Rahmen zu erfahren.

Unser Gauverband wurde durch unsere erste Gauvorständin Marianne Hinterbrandner und Karl Bader (Bezirksleiter Burgau) vertreten.

 

 

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