Hoigarta beim Trachtenverein D`Illertaler Vöhringen

 

Statt unserer traditionellen Heimatabende haben wir in diesem Jahr etwas Neues probiert und im November  einen Hoigarta veranstaltet. Der Saal des Wolgang-Eychmüller-Hauses drohte aus allen Nähten zu platzen und es mussten noch zusätzliche Stühle herbeigeschafft werden. Nicht zuletzt deshalb wurde daraus  ein gemütlicher Nachmittag , der sich bis in den Abend hineinerstreckte und bei dem ein Stück Tradititon, wie sie früher  im Kleinen gepflegt wurde, im großenRahmen gelungen umgesetzt werden konnte.

Dass dabei die richtige Atmosphäre aufkam, bei der sich Heiteres und Besinnliches aneinanderreihten, war das Ergebnis eines abwechslungsreichen Programmes, zu dem befreundete Musik-und Gesangsgruppen und unser Patenverein D`Unterillertaler aus Senden beitrugen.Für einen zünftigen Auftakt sorgte unsere Vereinskapelle aus Illerzell. Danach folgten  Plattler und Volkstänze unserer Jugend und Aktiven und unserem Patenverein den Unterillertalern aus Senden im Wechsel  mit Musik und Gesang.

Der Christian Dreigsang und der Paartaler Zwoagsang aus Merching erfreuten mit ihren schönen Stimmen das Herz der Zuhörer. Das Gesangsduo Pfaffl und Brunnhuber stimmten ein paar fröhliche Lieder an  und brachten den Saal zum Singen und Jodeln. Ein harmonisches Klangbild bot die Stoadorfer Ziachmusi. Die Lustigen Illertaler brachten jugendlichen Charme auf die Bühne, die Vöhringer Notenhüpfer und die Vöhringer Stubenmusik wussten mit besonderen Musikstücken schöne Klangeffekte zu erzielen. Die Trachtler aus Senden glänzten mit abwechslungsreichen Volkstänzen und gemeinsam mit Ihnen führten unsere Plattler als Premiere den „Maxglaner“ auf.

Ein kurzer Sketch von Karin Bronnenmayer und Erika Kast als Putzfrauen, sorgte beim Publikum für Lacherfolge.

Karin Binder führte charmant und mit  kleinen Geschichtchen und Gedichten  untermalt durchs Programm.

Die Besucher belohnten unser Engagement mit herzlichem Beifall  und ich denke, es wird nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.

Einen guten Zweck erfüllte dieser Nachmittag zusätzlich – verlangten wir doch keinen Eintritt – sondern baten unsere Besucher um eine Spende, die zum Teil der „Kartei der Not“, dem Leserhilfswerk unserer Heimatzeitung zu gute kommt.

 Barbara Gödrich

 

 

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