Mit Ausnahme der "Schloßbergler Bühl" fanden sich alle anderen acht Bezirksvereine zur Frühjahrsversammlung im Schützenheim in Schnuttenbach bei Offingen ein. Bereits zum zweiten Mal wurde der jahrelang gepflegte Termin von 14:00 Uhr auf 17:00 Uhr verlegt - mit gutem Grund: Eine gemeinsame, gemütliche, lustige und auch zielgerichtete Probe stand wieder auf dem Programm. Vorher mussten allerdings die organisatorischen Dinge mit den Vorständen in der Versammlung besprochen werden. Und wieder zeigte sich, dass eine Zusammenkunft zwei mal im Jahr durchaus sinnvoll ist.

Nach der Begrüßung und dem Dank an den gastgebenden Verein Offingen erhoben sich die Delegierten zum Totengedenken. Dies war in dieser Versammlung besonders intensiv, da auch dem langjährigen Bezirksleiter Hans Kramer im Besonderen gedacht wurde. Zu dessen Gedenken wurde eine Kerze mit der schlichten und doch so treffenden Aussage "unvergessen" angezündet.

 


Auch die Kasse, perfekt geführt von Ingrid Wengenmayer aus Jettingen, zeigte sich in bester Ordnung, nachdem nach einer längeren Übergangszeit das neue Konto und auch die Zahlungsmodalitäten bestens funktionieren. Somit konnte auch ein angemessener Zuschuss für die anstehende Jugendfreizeit, die unter der Leitung von Natalie Failer in diesem Herbst stattfinden wird, beschlossen werden.
Weiter wurde über die in der Gauversammlung zur Diskussion gestellten Punkte beraten. Die Vorstände berichteten anschließend aus dem Vereinsgeschehen, wobei natürlich der Mitglieder- und Aktivenmangel immer ein Thema ist. Aber nur "schimpfen" gilt auch nicht - die sonstigen Aktivitäten im Vereinsjahr werden beiläufig genannt und mehr oder minder ja sowieso als Selbstverständlichkeit gesehen. Dem ist aber sicher nicht so! Die vielen Proben, Vereinsfeste und Brauchtumsveranstaltungen werden nach wie vor mit teilweise sehr großem Interesse der Bevölkerung veranstaltet.

Auf schriftlichen Antrag der "Unterillertaler" Senden-Ay wurde noch diskutiert ob ein Amt des "Bezirksvortänzers" geschaffen wird. Nach einer sehr konstruktiven Diskussion einigte man sich einstimmig darauf, dass es künftig für die Sachgebiete Volkstanz, Plattler und Musik im Bezirk Burgau einen Ansprechpartner gibt. Dieser wird von der Versammlung im Turnus der Wahlen bestimmt.

Im Anschluss an die knapp drei Stunden dauernde Sitzung ging man zu dem ersehnten gemütlichen Teil über. Petra Ritter (Vöhringen), Horst Müller (Burlafingen), Franz Demharter (Günzburg) und Bernd Kurus-Nägele (Senden) zeigten sich sowohl für die Musik als auch für die Tanzleitung zuständig. So konnte neben den organisatorischen Dingen auch das gepflegt werden, was die Trachtensach im Kern ausmacht: Der gemeinsame Tanz, der Ratsch und einfach "an gmiatlicha Hock".

Die Gelegenheit bot sich an um verdiente Mitglieder der "Mindelspitzer" Offingen zu ehren. Das Gauzeichen für 50 Jahre aktives Trachtlerdasein erhielten:
- Erna Laser
- Priska Stettberger
- Walter Stettberger

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