Dass der Heimatabend ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms ist, ist bekannt. Und so fand er nur einen Tag nach dem Maibaumfest in altbewährter Lokalität statt.
Mit „In Vino Veritas“ eröffnete die Trachtenkapelle den Abend. Nach unserem Vereinsplattler, dem „Grassauer“, begrüßte der 1. Vorstand Toni Kürzinger die zahlreichen Gäste, die trotz des schönen Wetters den Weg in den „Saalbau Krone“ gefunden hatten.


Plattlergruppe der Lechhauser Trachtler (Fotos: Sabrina Schrader)
Unsere Jugendgruppe konnte das Publikum mit dem neu gelernten „Alewander“, der von Martin Hinterbrandner auf der Ziach begleitet wurde, sowie der „Krebspolka“ begeistern. Die Buam präsentierten anschließend voller Stolz den „Reit im Winkl“, den sie erst letztes Jahr gelernt hatten.
Nicht nur die Jugend hatte Neuheiten zu bieten: Lukas Kunze und Marius Frank überraschten das Publikum mit ihren Ziachstücken und ernteten dafür gebührenden Applaus.

Musikanten Toni Kurzinger, Mathias Frank und Lukas Kunze (Fotos: Sabrina Schrader)
Eine besondere Ehre wurde Josef Altenbach und Herbert Kürzinger zuteil. Beide erhielten vom musikalischen Leiter Toni Kürzinger eine besondere Ehrung für sage und schreibe 40 Jahre Mitgliedschaft in der Trachtenkapelle, die ohne diese beiden heute nicht so bestehen würde, wie sie es tut.

v.l.n.r.: Toni Kürzinger, Josef Altenbach, Herbert Kürzinger u. Sebastian Wiedemann (Foto: Sabrina Schrader)
Nach einer kurzen Pause hieß es: Vorhang auf für „Himmel, Arsch und Wolkenzwirn“ von unserem Theaterleiter Florian Schrader. In dem Stück geht es um eine trauernde Witwe, die ihren Mann durch einen inszenierten Jagdunfall des raffgierigen Nachbarn Gustl verloren hat. Dieser möchte unbedingt das Grundstück von Sabine und nutzt dabei jedes Mittel. Während Sabine alte Möbel loswerden will, taucht der Boandlkramer auf und wird prompt für einen Möbelpacker gehalten. Als dann auch noch der Tod der Preißn auftaucht, ist die Verwirrung perfekt.


Theaterspieler der Lechhauser Trachtler (Fotos: Sabrina Schrader)
Den Abschluss machten die Aktiven mit dem „Ladn zua“, und die Trachtenkapelle spielte wie üblich den „Laridah-Marsch“ als kleine Zugabe.
